News – Berufsorientierung

Berufsorientierung – News

Potenzialanalyse

 

Das Förderprogramm Initiative Sekundarstufe I (INISEK I) richtet sich an Oberschulen, Gesamtschulen und Schulen mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt „Lernen“. Das Programm zielt darauf, die schulischen Ergebnisse der Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen 7 bis 10 sowie ihre Ausbildungsfähigkeit zu verbessern. Immer weniger Schülerinnen und Schüler sollen die Schule ohne Abschluss verlassen und immer mehr einen höherwertigen Schulabschluss erreichen. Die Berufsorientierung und Studienorientierung an den Schulen soll weiter gestärkt und Kooperationen zwischen Schulen und außerschulischen Akteuren und Einrichtungen verstetigt werden. Schülerinnen und Schüler sollen schon in der Schule erleben, wofür sie lernen. Schulen sollen sich zudem vermehrt zu Lernorten entwickeln, die in das Gemeinwesen und in bildungsfördernde regionale Netzwerke eingebunden sind.

 

 

Projekt „Paula’s Berufseinsteiger“ INISEK-CB-3033

zusammen mit der

Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen

15738 Zeuthen

 

In der Projektwoche wird gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen der 9. Klasse ermittelt, welche Fähigkeiten und Stärken sie haben und wie diese mit ihren vorhandenen Interessen, für eine Berufsausbildung kombinierbar sind. Aussagekräftig sind auch Vorlieben und Abneigungen gegen bestimmte Schulfächer. Aus ihnen lassen sich auch das Interesse und die Eignung für mögliche Berufsziele ableiten. Ein Beruf passt zu den Jugendlichen, wenn die Anforderungen der zukünftigen Tätigkeit mit ihren Fähigkeiten übereinstimmen und wenn ihre Erwartungen erfüllt werden. Die persönlichen Interessen und Fähigkeiten sollten die Berufswahl entscheiden, oder zumindest nach Tätigkeitsfeldern eingrenzen (z.B. körperliche oder geistige Arbeit). Die Mehrheit der Schüler und Schülerinnen richtet ihre Berufswahl nach den Modeberufen aus. Die wenigsten aber kennen die Vielzahl der Ausbildungsmöglichkeiten sowie deren Inhalte und Tätigkeitsfelder.

 

Die Jugendlichen nutzen die aus dem Projekt resultierenden Erkenntnisse für diese nachfolgenden Abschnitte ihrer Berufs- und Ausbildungsorientierung. Hierfür steht die ZAL jederzeit als Ansprechpartner zur Verfügung. Am Ende der Projektwoche werden die Schüler und Schülerinnen genauere Berufsvorstellungen haben und einen „richtigen“ Praktikumsplatz vorweisen können.

 

vom    01.12.2017 bis 12.03.2018

 

Maßnahmeort:

ZAL Berlin-Brandenburg GmbH

Schwartzkopffstr.9, 15745 Wildau

Tel. Nr. 03375/212321

 

Mehr Informationen zur Potenzialanalyse finden Sie hier!

Praxislernen in Werkstätten

 

Praxislernen ist eine fächerübergreifende bzw. fächerverbindende, handlungsorientierte Unterrichtsform. Der Erwerb schulischer Allgemeinbildung wird hier besonders eng mit der Förderung der Berufswahlkompetenz verbunden. Das Konzept wurde Anfang der 2000er Jahre in Brandenburg eingeführt und erprobt. Seit dem Jahr 2016 ist es wichtiger Bestandteil der Landesstrategie zur Berufs- und Studienorientierung (LS BStO) für die Sekundarstufe I.

Ziel dieser Landesstrategie ist es, durch praxisorientierte und individuelle Angebote Schülerinnen und Schüler frühzeitig zur Auseinandersetzung mit ihren Interessen und Kompetenzen sowie mit der Berufs- und Arbeitswelt anzuregen.

Praxislernen versteht sich nicht nur als ein regelmäßiges Praktikumsangebot. Die Erfahrungen an den außerschulischen Lernorten werden zum Anlass genommen, Fragen aufzuwerfen, Lernmotivation zu schaffen sowie Neigungen und Defizite der Schülerinnen und Schüler aufzudecken. Angeregt durch die Tätigkeit in der Praxis erhalten die Jugendlichen in der Schule die Gelegenheit, ihren Bildungsinteressen zu folgen und ihren Lernprozess zu reflektieren. Unter Berücksichtigung der persönlichen Interessen und des Entwicklungsstandes schafft der Praxislernansatz die Möglichkeit, im wirklichen Leben (entdeckend) zu lernen und hierbei personale und soziale Kompetenzen sowie Kenntnisse über die Anforderungen der Arbeitswelt zu erwerben.

 

Bereits in der Vorbereitungsphase sind die verantwortlichen Lehrer sowie die Eltern in die Planung und Durchführung einbezogen. An Elternabenden werden die Eltern über die Inhalte der Maßnahme informiert und angeregt, sich aktiv an der Durchführung zu beteiligen. Die SuS erhalten Informationen im Unterricht über die bevorstehenden Projekttage und deren Arbeitsfelder.

 

 

 Projekt „Praxislernen in Werkstätten“INISEK-CB-3124

zusammen mit der

Europaschule Oberschule „Johann Gottfried Herder“

15711 Königs Wusterhausen

 

Maßnahmeort:

ZAL Berlin-Brandenburg GmbH

Schwartzkopffstr.9, 15745 Wildau

Tel. Nr. 03375/212321

 

vom 03.01.2018 – 08.06.2018

 

Die geplante aktive Projektphase in den Werkstätten der ZAL Berlin-Brandenburg GmbH wird in 2 kompakten Praxiswochen pro Klasse in den angebotenen Berufsfeldern Metalltechnik, Holztechnik, Holztechnik, Wirtschaft/ Verwaltung und im Verkauf praxisnah realisiert.

 

 

Projekt „Praxislernen in Werkstätten“INISEK-CB-3112

zusammen mit der

„Ludwig Witthöft“ Oberschule Wildau

15745 Wildau

 

Maßnahmeort:

ZAL Berlin-Brandenburg GmbH

Schwartzkopffstr.9, 15745 Wildau

Tel. Nr. 03375/212321

 

vom 29.01.2018 bis 30.06.2018

 

Die SuS schnupperten während der Projektwoche, die vom 19.03.2018 bis zum 23.03.2018 stattgefunden hat, in drei unterschiedliche Berufsfelder hinein, unabhängig von einer geschlechtsspezifischen Orientierung, und haben die Möglichkeit, die unterschiedlichen Anforderungen kennenzulernen. Sie lernen u.a. Arbeitstage, Arbeitsinhalte, Anforderungen, Umgang mit Werkzeugen, Werkstätten, Materialien kennen und können ihre Kompetenzen im beruflichen Kontext erproben. Die lebensweltorientierten Werkstatttage sind derart gestaltet, dass berufsrelevante Kompetenzen gut erkennbar sind, einen realistischen Einblick in die berufliche Wirklichkeit gewährt und für jeden SuS am Ende ein greifbares Ergebnis zur Verfügung steht, das am besten auch noch mit nach Hause genommen werden darf.

 

 

Projekt „Praxislernen in Werkstätten“ INISEK-CB-3127

zusammen mit der

Förderschule Königs Wusterhausen

15711 Königs Wusterhausen

 

Maßnahmeort:

ZAL Berlin-Brandenburg GmbH

Schwartzkopffstr.9, 15745 Wildau

Tel. Nr. 03375/212321

 

vom 12.02.2018 bis 16.03.2018

 

Die aktive Projektphase in den Werkstätten der ZAL Berlin-Brandenburg GmbH, Bildungsstätte Wildau, wurde in einer kompakten Praxiswoche für die Klasse durchgeführt, in den angebotenen Berufsfeldern Metalltechnik, Holztechnik, Farbe- und Raumgestaltung, Sanitär und im Verkauf praxisnah realisiert.

Die Schüler und Schülerinnen hatten in der Praxiswoche vor Ort in Wildau sehr viel Spaß und waren sehr motiviert.

In Auswertung der Projekttage wurde das Gesamtergebnis der einzelnen Berufsfelder zusammengefasst. Durch die SuS erfolgte eine individuelle Einschätzung ihrer Leistungen und ob das Berufsfeld ihren Interessen entspricht. Persönliche Neigungen und Eignungen sind in die Auswertung eingeflossen. Innerhalb der Projekttage spielte die weitere Ausprägung von Sozial- und Arbeitsverhalten und der Berufswahlkompetenz eine wichtige Rolle. Die Ergebnisse wurden gemeinsam mit der Schule ausgewertet.

Die SuS nutzen die angeeigneten Fähigkeiten und Fertigkeiten für Ihre zukünftige Berufsausbildung. Sie stellen eine gute Möglichkeit dar, die SuS auf die weitere berufliche Entwicklung vorzubereiten. Die Lehrer lernen die SuS aus einer anderen Perspektive kennen und können im Unterricht an den Erfahrungen anknüpfen. Es wurden positive Aspekte für die Unterrichtsgestaltung gewonnen. Das Profil der Schule wird gestärkt, weitere Erfahrungen im außerschulischen Betätigungsfeld gesammelt. Die besten Projekte werden in den Elternversammlungen vorgestellt.

 

 

Projekt „Praxislernen in Werkstätten“ INISEK-CB-3014

zusammen mit der

Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen

15738 Zeuthen

 

Maßnahmeort:

ZAL Berlin-Brandenburg GmbH

Schwartzkopffstr.9, 15745 Wildau

Tel. Nr. 03375/212321

 

vom 06.11.2017 bis 28.02.2018

 

Mit den Schülern und Schülerinnen der Musikbetonten Gesamtschule „Paul Dessau“ Zeuthen führen wir die Werkstatttage im November 2017 in unseren Räumlichkeiten in Wildau durch, in den Berufsfeldern Metalltechnik, Farbe/- Raumgestaltung und Verkauf.

Durch die räumliche und inhaltliche Distanz zur alltäglichen Schulrealität erhalten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit neue Talente zu entdecken und neue Seiten von sich zu zeigen. Sie lernen unterschiedliche Berufe kennen und können dabei prüfen, ob die Tätigkeit ihren Neigungen entspricht. Dies hilft dabei, die spätere Berufswahl bewusst und überlegt zu treffen. Das selbstbestimmte Berufsziel wird mit größerem Ernst verfolgt. Die Berufsorientierung schließt mit einer Auswertung ab, die Schüler und Schülerinnen, wie den Lehrkräften und zukünftigen potenziellen Ausbildern (Praktika), als Entscheidungshilfe für die Berufswahl bzw. die Übernahme in ein Ausbildungsverhältnis dienen soll.

Durch wertschätzendes, ressourcenorientiertes Lernen anhand von praxisnahen Aufgabenstellungen, das persönliche Erlebnis: „Ich kann etwas“, steigen der Spaß daran, Anforderungen zu meistern, und das Zutrauen, die eigene Biografie zu gestalten. Die Schüler und Schülerinnen erhalten Gelegenheit, ihre persönlichen Fähigkeiten, Interessen und Neigungen zu erleben und in Beziehung zu setzen zu realen betrieblichen Anforderungen und Arbeitswelten. Phasen der Selbst- und Fremdeinschätzung sowie regelmäßiges Feedback fördern die Reflexionsfähigkeit der Jugendlichen zusätzlich. Dies unterstützt sie dabei, sich selbst besser einzuschätzen, erste berufliche Vorstellungen und Präferenzen zu entwickeln und spätere berufliche Entscheidungen bewusst und überlegt zu treffen. Das auf diese Weise selbst bestimmte Berufsziel wird mit größerem Ernst verfolgt. Wenn es uns gelingt, den praktischen Nutzen schulischer Lerninhalte erlebbar zu machen, wird dies auch positiven Einfluss auf die schulischen Leistungen haben.

 Unser Angebot in diesem Projekt dient dazu, erste Schritte zum Aufbrechen eingefahrener Strukturen im Leben der Jugendlichen zu unternehmen, Verantwortungsgefühl für ihr Handeln zu entwickeln. Wichtig ist es, erste Grundlagen zu schaffen, sich selbst nicht aufzugeben. Negative Grundeinstellungen, wie „ich kann das ja doch nicht“ oder „ich bin eben so“ oder „ich mache ja doch alles falsch“ wollen wir abbauen und Blockaden aufbrechen. In den Werkstatttagen werden ebenfalls praktische Übungen zur zukünftigen Berufsorientierung durchgeführt und sehr gut von den Schülern und Schülerinnen aufgenommen.